Tina Kottwitz in "Unsere Jagd" 3 / 2000:  "Weder Gesang noch Musik sind auf dieser CD zu hören - nur die Stimmen der Natur. Diese sind so gekonnt und liebevoll eingefangen, dass sie ein gutes Gefühl für Heimat und Zuhausesein wecken. ... Man muss kein Jäger oder Förster sein, um Gefallen an dieser Hörexkursion zu finden. Ein offenes Ohr für die Natur genügt völlig. Die kleinen Stücke sind auch wunderbar zum Entspannen geeignet. Jede Spätwinter-Depression verschwindet beim Anhören sofort. Was bleibt, ist die Lust auf Sommer. Überwältigt waren mein Teckel und ich von dem Eindruck, den eine Rotte Schwarzwild in unserem Wohnzimmer hinterlassen hat. Eine Empfehlung für Sachkundelehrer und Freizeitpädagogen ist diese CD auf jeden Fall, und sie macht uns neugierig auf das Leben der Wälder."

Alexander Krah in "Wild und Hund" Heft 13 / 2001:  "Ein Jahr lang hat der Autor ... Stimmen und Geräusche im Wald aufgefangen. Vom Zaunkönig bis zum Brunftschrei des Hirsches, zwischendurch aber auch einmal eine Motorsäge, bringen ein gutes Gefühl über die ... Laute des Waldes in den vier Jahreszeiten zum Ausdruck. Im Sessel zurückgelehnt die Stimmung des Waldes genießen, oder Lernstoff für die Kinder, für beides geeignet."

P r e s s e

Prof. H.-H. Bergmann in "Der Falke" 44 / 1997:  "Michael Schubert .. geht es .. um ganzheitliches akustisches Erleben in Landschaften und Jahreszeiten. Die .. Hörbilder lassen denn auch beeindruckende räumliche Wahrnehmungen zu. Es ist schon eine besondere Kunst, Standort und Bedingungen so zu wählen, dass mehrere Arten wechselnd und wiederholt ohne störendes Auto- oder Flugzeuggeräusch zu Worte kommen. ... Dass die Aufnahmen von sehr guter Qualität sind, braucht nicht erwähnt zu werden. Viermal drei solcher Hörbilder sind durch je eine menschliche Gesangseinlage Berliner Gesangsstudenten eingeleitet ("Nun will der Lenz uns grüßen"). Schuberts Hörexkursionen sind weniger für den lernwilligen Jungornithologen geeignet, ...sie sind ein Hörvergnügen für Kundige und Genießer. Auch im Schulunterricht kann man solches Material gut verwenden."

Prof. H.-H. Bergmann in "Der Falke" 47 / 2000: "Michael Schubert, Schüler von Prof. G. Tembrock, ist schon zu DDR-Zeiten durch Plattenserien mit Vogelstimmen bekannt geworden. .. Das Schöne an diesen Hörbildern ist die Ruhe, die Räumlichkeit, die weltferne Klarheit. Hier herrscht nicht die atemlose synthetische Stille der gefilterten Studioaufnahmen, die in Eile nacheinander abgespielt werden, sondern ein sympathischer und stets belebter Hintergrund. .. Die hohe Qualität der Tonaufnahmen .. mit Hilfe eines Kunstkopfes .. schafft greifbare Stimmungen. .. Jede Szene dauert etwa drei Minuten - genug, um sich einzuhören. .. Der Autor bietet jetzt eine akustische Wanderung für den an, der Freude an der ländlichen Natur hat. Manchmal sieht man sich an die Stimmung der 6. Symphonie von Beethoven erinnert: "Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande."

Prof. H.-H. Bergmann in "Der Falke" 57 / 2010: "Genau fünf Jahre nach der ersten CD des vielerfahrenen Autors unter dem Titel "Naturklänge Nordeuropas" (damals "In Schwedens Taiga"), liegt jetzt das nächste Produkt in kunstkopfstereophoner Wiedergabe vor. Es geht hier nicht um die Dokumentation von Lautäußerungen einzelner Vogelarten, sondern um Klangszenen aus der Natur, die Erinnerungen wecken oder/und Lust auf den Norden machen. Die Aufnahmen stammen von den Küsten Schwedens und Norwegens, aus Finnland einschließlich der Ålandinseln und aus dem Nordwesten Estlands. In den Szenen sind trotzdem insgesamt 74 Vogelarten zu hören, manche nur beiläufig und im Hintergrund, viele aber ganz vorn. Jede Aufnahme dauert zwischen 2 und 3 Minuten, genug um sich einzuhören. Da sind Szenen wie "Zwergschwäne beginnen den Tag", "Wanderfalken-Brutfelsen am Nordmeer" und "Die Kraniche ziehen". Oft nimmt man außer den Stimmen auch Flugschall wahr, beispielsweise den Lärm einer auffliegenden Schar von Nonnengänsen. Es gibt viel Seltenes zu hören. Wer kennt schon die Balz von Gänsesäger, Samtente und Ohrentaucher? Rufe des Bindenkreuzschnabels? Die Tonqualität ist wie immer bei Michael Schubert erstklassig. Empfehlenswert: Man kann sich nicht nur begeistern lassen, sondern auch viel daraus lernen."

Prof. H.-H. Bergmann in "Der Falke" 52 / 2005:
"Man hört den Wald leise rauschen, aber es gibt kein Störgeräusch von Flugzeug oder Kraftfahrzeug. Der Gesang des Sperlingskauzes hebt sich kristallklar aus der Nacht heraus. ... Die Aufnahmen sind lang, meist um die drei Minuten. Man kann in Ruhe zuhören und sich Bilder nordischer Landschaft vorstellen. Nicht einzelne abstrahierte Vogelstimmen, sondern gehörte Landschaft mit ihren Tönen, Klängen, Geräuschen sind das Ziel. Der Text des Beihefts erklärt zusätzlich Vordergrund und Hintergrund. Gegen Schluss eine aufnahmetechnische Meisterleistung. Eine Schneehenne kommt zu ihren schlüpfenden Küken ans Nest und "spricht" mit ihnen. Die CD will keine wissenschaftliche Dokumentation darstellen, sondern ein akustisches Geschenk für Nordlandfans sein. Dennoch: Für Vogelbeobachter gibt es ungewöhnliche Hörszenen. Wer kennt schon den Gesang der Waldammer, das Trommeln des Dreizehenspechts, den leisen Gesang des Unglückshähers? Die Tonaufnahmen stammen sämtlich aus dem Freiland, wurden mit hochklassiger Technik hergestellt und vom Autor selbst bearbeitet. M. Schubert ist ein Bioakustiker mit jahrzehntelanger Erfahrung: Schallplatten, Kassettenwerke, CDs. Weitere Projekte stehen ins Haus."

Bettina Baier in "Naturschutzarbeit in Mecklenburg-Vorpommern" 2005 Heft 2:
"...Wissen Sie, wie es sich anhört, wenn ein Fischotter seine Jungen vor Gefahren warnt? Oder wie es klingt, wenn die Elche ihren merkwürdigen "Hochzeitsgesang" anstimmen? Vielleicht träumen Sie auch von einer Wanderung durch die einsamen Weiten Nordskandinaviens... .
Gründe gibt es viele, warum Sie sich die vorliegende, sehr gut zusammengestellte, stimmungsvolle CD beschaffen sollten. Diese bietet nicht nur dem erfahrenen, kundigen Naturbeobachter, sondern auch dem interessierten Laien eine anspruchsvolle und qualitativ sehr gute Auswahl der unterschiedlichsten Naturklänge. ... Sie werden beeindruckt sein von der außerordentlichen Klangfülle dieser ursprünglichen Naturlandschaften ... . Lassen Sie sich gefangen nehmen von den vielfältigen Stimmen der nordischen Natur und begleiten Sie den Herausgeber ... auf seinen Wanderungen. Lauschen Sie den Rufen eines einsamen Sperlingskauzes oder dem Heulen eines Wolfes in kalter Winternacht. Wärmen Sie sich anschließend am anheimelnd prasselnden Feuer in einer Wildnishütte, und lassen Sie sich am nächsten Morgen von den melancholischen Rufen eines Prachttauchers an einem kalten nordschwedischen See verzaubern. Oder ziehen Sie gemeinsam mit laut rufenden Singschwänen über ausgedehnte Wälder und Seen zu einem abgeschiedenen Hochmoor, wo das Flöten und Trillern eines Großen Brachvogels zu hören ist. ... Am liebsten würde man sofort seinen Rucksack packen und selber losziehen. ... . Falls Sie einen "Stubentiger" zum Hausgenossen haben, ... gönnen Sie diesem eine aufregende Stunde ... . Seine unterschiedlichen Reaktionen auf Vögel, Biber!, Fischotter!!, Wolf!!!, Feuer, ... könnten auch für Sie noch einige recht amüsante Überraschungen bereithalten. Das spricht ebenfalls für die große Authentizität und hohe Qualität dieser Naturaufnahmen ... Fazit: Eine sehr empfehlenswerte CD nicht nur für Skandinavien-Spezialisten."

Bettina Baier in "Naturschutzarbeit in Mecklenburg-Vorpommern" 2010: "Gerade bin ich von der ersten Reise dieses Jahres zurückgekehrt - voller Sehnsucht auf den Frühling, auf lange Wanderungen und mit einer Fülle von Klängen und Melodien im Gepäck. Ziel dieser Reise war der Norden Europas - von den Fjorden und Felsküsten Norwegens über die Seen, Moore und Schäreninseln Schwedens und Finnlands bis hin zu den stillen Buchten und Lagunen von Estland. Obwohl das eine sehr weite Reise ist, waren dafür keine aufwendigen Vorbereitungen notwendig: ein gemütlicher Sessel, ein CD-Spieler, „gespitzte Ohren", evtl. Brille, etwas Zeit sowie die CD: „Naturklänge Nordeuropas - An Küsten und Gewässern". ... Fazit: Für alle Liebhaber der nordischen Landschaften mit ihrer beeindruckenden Artenfülle, die man hier in typischen Ausschnitten akustisch vermittelt bekommt."

Naturklänge Nordeuropas - An Küsten und Gewässern
Hörexkursion - Ein Jahr im Wald
Hörexkursion - Nun will der Lenz uns grüßen
Hörexkursion - Durch Feld und Flur

Priv. Doz. Dr. Hans-Wolgang Helb in "Vogelwarte" 48 / 2010: „Dr. Michael Schubert, erfahrener Vogelstimmen-Fachmann und zugleich professioneller Tontechniker, hat ... bereits eine CD unter dem Titel „In Schwedens Taiga" vorgestellt. Hier folgt nun eine zweite Einspielung. 27 höchstwertige Kunstkopf-Aufnahmen von der Eismeerküste Norwegens, vom schwedischen Schärengürtel, den Ålandinseln, der Küste Estlands und von Binnengewässern Nordskandinaviens lassen den Hörer in der Ferne eintauchen. ... So werden die Hörbilder zu einem spannenden Erlebnis, v.a. wenn etwa die Skua zu lautstarken Flugattacken ... ansetzt und man reflexartig den Kopf einzieht. Auch die überfliegenden, individuell und vielstimmig rufenden Kraniche geben ein unmittelbares, ja hautnahes Klangerlebnis ab, viel intensiver und vor allem ungestörter als die herbstlichen Überflug-Formationen dann in Mitteleuropa. Mit wacher Neugierde scannt man den ganzen Aufnahme-Raum ... vom nahen Vordergrund etwa mit Brandung oder Wellenspiel bis zu den häufigen Fitissen im Hintergrund. Michael Schubert ist es mit seinen brillanten Aufnahmen wieder gelungen, die Hörer seiner neuen CD in der Natur zu fesseln, sie genießen und staunen zu lassen."

Prof. Michael Succow in "Naturschutz heute" H. 3 / 2010: ... "Das Warten hat sich gelohnt. Fünf Jahre nach „In Schwedens Taiga" hat Michael Schubert mit „An Küsten und Gewässern" eine zweite Kunstkopf-CD mit Naturklängen Nordeuropas herausgegeben. Diese CD ist ein wirkliches Kunstwerk. Sie weckt Sehnsucht nach nordischen Landschaften, auch Erinnerungen. Wir fühlen uns mitten im Geschehen. Das Nahen und Schwinden der Vogelschwärme, die Vielfalt der Rufe ganz nahe und in der Ferne, das Erraten der Kleinvögel, der Stimmen im Hintergrund, das Vernehmen unbekannter „Gesänge", Zwergschwan, Samtente .... Das Plätschern des Wassers, aber auch das Empfinden der Wirklichkeit in unserer Landschaft, der ferne Dampfer, das Nebelhorn. Auch das Erleben der Beförderung: Im Boot, im Kutschwagen... All das können Bilder allein nicht vermitteln. Ein Hören des Geschehens, dieses Einfangen der Naturlaute in großer Landschaft gibt unvergessliche Eindrücke."

Prof. H.-H. Bergmann in "Der Falke": "Ein Spornammer-Männchen mit Ruf-, dann Strophengesang; Blaukehlchen, Fitisse, Bergfinken und Schafstelzen lassen sich ebenfalls hören. Fern am Hang singt ein Same bei der Arbeit. Das ist in kurzen Worten der Inhalt der Szene 14. Die CD vermittelt akustische Eindrücke aus dem skandinavischen Fjäll, von Hochplateaus und Bergkuppen mit ihrer Bergtundra, aus den Moorbirken-Beständen, von Regenmooren, Teichen und Seen. In 27 Einzelszenen sind insgesamt 55 Vogel- und 6 Säugetierarten des Nordens zu hören, dazu Hummeln und die unvermeidlichen Mücken. Besonders interessante Vögel sind Rotkehlpieper, Odinshühnchen, Rauhfußkauz, Zwergammer. Mit dem Kopfhörer gehört, entfalten die Aufnahmen ihre wirkliche Kraft und Dynamik. Man hört die Vögel fliegen und rechts oder links rufen, weiter weg oder ganz nahe. Am rechten Ohr summt eine Mücke. Wenn man meint, man müsse sich ihrer erwehren und zuschlägt, trifft man den Kopfhörer. Die kunstkopfstereophone Aufnahme entfaltet eine ungeheure Authentizität - in jeder Richtung."

Naturklänge Nordeuropas - Im Fjäll

Dr. Dieter Köhler in „Die Vogelwelt" : .. „Ziel der CD ist es zwar nicht, ein Vogelstimmenführer zu sein, aber dennoch lässt sie sich dafür sehr gut verwenden. Wenn es schwierig wird, bestimmte Rufe zuzuordnen, sind die Positionen der Arten aus dem Begleitheft zu entnehmen. Das Heft enthält des Weiteren detaillierte Informationen zu den jeweiligen Klangbildern. Hin und wieder kann man aber auch im Hintergrund eine unerwähnte Art entdecken. Um den phantastischen Gesamteindruck der kunstkopfstereophonen Klangbilder voll auf sich wirken zu lassen, sollte man die CD mit guten Stereokopfhörern anhören, die Augen schließen und sich somit auf die eigene imaginäre Vogelstimmenexkursion ins Fjäll begeben. ... Der Autor ist versierter Bioakustiker, der jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet besitzt. Bereits in der DDR hat er Plattenserien zu Stimmen der Vögel Mittel- und Südosteuropas sowie Zentralasiens herausgebracht. In den letzten Jahren hat er sich auf die aufwendige Kunstkopfaufnahmetechnik spezialisiert und eindrucksvolle Klangbilder aus verschiedenen Lebensräumen geschaffen."

Prof. Dr. Michael Succow in „Naturschutz heute":  "Nach „In Schwedens Taiga" und „An Küsten und Gewässern" liegt nun eine dritte Kunstkopf-CD mit Naturklängen aus Nordeuropa vor, wiederum erarbeitet von dem begnadeten Ornithologen und Vogelstimmenforscher Michael Schubert. ... Mit der nordischen Landschaft aufs innigste verbunden, gelang es ihm, den Gesang, die Rufe von 55 Vogel- und einigen Säugetierarten in höchster Qualität einzufangen. ... Ich kann dieses Kunstwerk all denjenigen empfehlen, die Sehnsucht nach unverfälschter Natur haben, - fernab von menschlichem Getriebe. Daheim mit geschlossenen Augen lässt sich ein Naturraum, eine Sehnsuchtslandschaft mit all ihren Klängen erleben, die einen unvergesslichen Natur- und Kunstgenuss verspricht."

Prof. Dr. J. Oehler in "Biologie in unserer Zeit" 41/2011: "Zu hören sind ... nicht nur Tierstimmen, wie man sie separat auf vielen speziellen CDs anderer Autoren hören kann, sondern es wurde die ganze akustische Naturszene, wie sie der aufmerksame Naturbeobachter wahrnehmen kann, als wunderbare Klang- und Geräuscharrangements eingefangen. Da der Autor bei den Aufnahmen eine ausgezeichnete Technik verwendet hat, sind dabei geradezu akustische Kleinodien entstanden. Die beigefügten Beschreibungen geben dem Hörer die Möglichkeit, die eingefangenen akustischen Szenen in ihrer ganzen Fülle wahrzunehmen. Die

Prof. Dr. H.-H. Bergmann: "Eine neue CD ... hat sich die Klänge der Dämmerung und der Nacht ganz allgemein zum Thema gemacht. ... Die 26 Hörbilder heißen dann beispielsweise: „Eine Wiese in Estland um Mitternacht: Drei Doppelschnepfen beim nächtlichen Sängerwettstreit". ... Für besondere Stimmung sorgen dann aber der Schlag einer Turmuhr, das Zirpen des Heimchens, fern bellende Hofhunde, Geräusche eines Lagerfeuers, ja sogar ein gesungenes Schlaflied für ein Kind. Womit man sich nicht beschäftigen muss, ist die normale Geräuschkulisse in unseren mitteleuropäischen Landschaften: Der Lärm von Mopeds, Pkws, Verkehrsflugzeugen und abendlichen Rasenmähern fehlt. ... Wieder ist die hochqualitative Aufnahmetechnik der Kunstkopfstereophonie für die meisten Aufnahmen verantwortlich. Man hört sie am besten mit einem guten Kopfhörer; da kann es dann schon geschehen, dass man beim fernen Gewitter unwillkürlich den Blick aus dem Fenster wendet und nach dunklen Wolken Ausschau hält. ... Der Charme steckt ... in den leisen und zarten Aufnahmen. Wer sich die gesprächige Stimmung der nächtlichen Natur ins Zimmer holen oder andere damit beschenken will, ist mit dieser CD gut beraten."

PD Dr. H.-W. Helb in "Vogelwarte" 50/2012 : .. „Die sehr feinen Aufnahmen und die vielen Lautbeispiele können einem Lust machen, nicht nur wegen Sternbildern, Sternschnuppen oder Glühwürmchen ´mal länger in den Abend oder die Nacht hinein in der freien, vom technischen Tageslärm beruhigten Natur zu verweilen, sich auf ganz zarte Naturgeräusche einzustellen und zu staunen. Die CD kann dazu stimulieren, aber auch bei der Entschlüsselung von akustischen Rätseln helfen."

Prof. Dr. Michael Succow in "Naturschutz heute" 1/2013: "Man durchquert eine virtuelle Nacht vom letzten Abendschein bis zur Morgendämmerung und bekommt in 26 Klangbeispielen eine Fülle von Höreindrücken nicht nur aus der freien Natur, sondern in wenigen Beispielen auch aus dem menschlichen Umfeld. ... eine kunstkopfstereophone Ausgabe in höchster Perfektion. ... Die Sammlung nächlicher Naturklänge... lässt träumen und wach sein zugleich, weckt Erinnerungen und Sehnsucht. Wirklich eine Meisterleistung!"

Severin Zillich im BUND magazin 1 (2013): "In bester Tonqualität hören wir Eulen rufen, Nachtigallen singen und Rohrdommeln stöhnen. Hirsche röhren und fechten mit ihrem Geweih, Biber nagen, Wildschweine grunzen. Und hin und wieder schlägt eine Turmuhr, knallt ein Schuss oder bellen von Ferne die Hofhunde. Ein echter Hörgenuss vor allem bei abgedrehtem Licht. Schubert empfiehlt gute Kopfhörer. Stimmungsvoll!"

Stimmen nordeuropäischer Vögel 1+2

Prof. Dr. Jochen Martens in "Ornithologischer Beobachter" 110, 4/2013: "Das ist eine überaus ansprechende Produktion. ... Das Prinzip der Darstellung ist anders als gewohnt. ... Es werden Hörbilder vermittelt, die dank der verwendeten Kunstkopftechnik auch manche Tierstimmen und Geräusche im Umfeld einbeziehen wie Bachplätschern, Summen von Mücken und Fliegen, Rufe von Fröschen oder Elch und vor allem Rufe und Gesänge weiterer Vogelarten. Das erfordert vom Hörer manche Konzentration, sind doch nicht alle Arten mit gleicher Lautstärke oder gar gleicher Länge erfasst. Für den geübten mitteleuropäischen Stimmenkenner ist das gut nachzuvollziehen, wird aber kniffliger, wenn bei uns weniger bekannte Laute einfließen. Anhand des beigefügten Büchleins sind über die Sekundenangaben im Text alle Einzelheiten nachvollziehbar. Die Spuren sind ungewöhnlich lang. Alle Aufnahmeorte sind genau dokumentiert, ebenfalls Daten und Uhrzeiten. Sämtliche Aufnahmen sind von hoher Qualität. Hier findet jeder seinen Favoriten - und Neues."

Dr. Dieter Köhler in "naturmagazin Berlin - Brandenburg" 4/2013: "... Mit der vorliegenden CD wendet sich der Autor, wie der Titel verrät, nicht nur an Ornithologen. Er lässt uns ... die Nachtstunden in Natur und ländlichen Gefilden Norddeutschlands und Nordosteuropas miterleben. Mit einsetzender Dämmerung beginnt die akustische Exkursion. Die abendlichen Gesänge von Singdrossel, Amsel und der Balzflug der Waldschnepfe stimmen den Zuhörer ein. Umflogen wird er von Maikäfern, und er darf teilhaben an elterlichem Bemühen, das Kind in den Schlaf zu singen. Mit fortschreitenden Abend- und Nachtstunden treten andere Arten in Erscheinung. ... Die meisten Aufnahmen wurden in stereophoner Kunstkopftechnik gemacht, dadurch fühlt man sich nicht nur mitten im Geschehen, sondern erhält einen exzellenten, stimmungsvollen Eindruck über die nächtlichen akustischen Aktivitäten vieler Arten."

großartigen Aufnahmen geben dem Hörer das Gefühl, direkt im Geschehen zu sein - und das nicht nur, wenn man die CDs mit Kopfhörern auf sich wirken lässt. ... Dem aufmerksamen Naturbeobachter bietet er den Genuss wunderbarer Klangszenarien aus den verschiedenen Naturbereichen, den auf dem Gebiet der Umwelt- und Naturerziehung Tätigen sehr interessante akustische Lehrmittel."

Dr. Dieter Köhler in „Vogelwelt" 134, 2/2013: „Seit über zwanzig Jahren reist Michael Schubert alljährlich in den Norden Europas...(als) versierter Bioakustiker, der sich .... auf die aufwendige Kunstkopf-Aufnahmetechnik spezialisiert hat. Mit dieser Technik hat er bereits eindrucksvolle Klangbilder aus verschiedenen Lebensräumen Nordeuropas geschaffen. ... In 27 bzw. 28 Aufnahmen sind 115 Vogelarten zu hören. Die (Lautäußerungen) von 83 Arten sind zentraler Gegenstand der Aufnahmen. ... Hervorzuheben sind ... seltene Arten wie Blauschwanz, Bindenkreuzschnabel, Zwerg-, Sporn- und Waldammer, Buschrohrsänger oder Wanderlaubsänger. Positiv ist weiterhin zu vermerken, dass die Klangbeispiele über eine ausreichende Länge verfügen und sich somit sehr gut eignen, sich die Stimmen einzuprägen. Es handelt sich aber nicht einfach um eine Sammlung von Vogelstimmen, sondern die exzellenten Aufnahmen der Kunstkopfstereophonie erlauben es dem Hörer, die nordischen Vögel in ihrem weiten, ungestörten Lebensraum zu erleben und, wenn gewünscht, in ihre Welt zu entfliehen."

Frühlingsboten

Severin Zillich, "BUNDmagazin" Februar 2015: "Singende Wachteln, Ortolane, Ziegenmelker - Michael Schuberts Tonaufnahmen wecken die Sehnsucht nach einem baldigen Beginn des Vogelkonzerts im Frühjahr. Und nach einer Welt, in der außer dem Gesang der Vögel allenfalls das Gebrumm eines Maikäfers oder ein bellender Fuchs zu hören ist. 28 Klangeindrücke aus dem deutschen und europäischen Nordosten entführen uns in Naturlandschaften fernab der Zivilisation. Atmosphärisch und lehrreich!"

Prof. Dr. H.-H. Bergmann in "Der Falke" 62, 3/2015: "Alle Aufnahmen sind, wie bei Michael Schubert gewohnt, in der qualitätvollen Technik der Kunstkopf-Stereophonie aufgenommen und werden am besten mit einem guten Kopfhörer plastisch wahrgenommen. Resultat: Kristallklare, räumliche Qualität! Ein Beispiel, ein Klangbild aus Estland (Track 26): Viele Strophen von Bruchwasserläufern werden abgelöst vom Gesang des Rotschenkels, auch der Grünschenkel ist zu hören, dumpfe Flügelschlagserien künden landende Graugänse vor einem Hintergrund an, aus dem man noch manches andere heraushören kann. Schön, dass zu den Aufnahmen noch genaue Aufnahmedaten angegeben werden.
Aber die Hauptsache sind nicht die einzelnen Arten. .... Es geht um die Höreindrücke aus der Landschaft. Das Begleitbüchlein beschreibt die einzelnen Szenen. Die Fans der Schubertschen CDs werden sich in ihren Erwartungen bestätigt sehen. Der Autor gießt dann allerdings selbst den bitteren Tropfen in den süßen Trank, indem er auf den Verlust an Stimmen und Leben in unserer Offenlandschaft aufmerksam macht: kaum noch Feldlerchen, die Kiebitze sterben aus. Zugleich verstärkt sich der unerträgliche Lärm von Kraft- und Luftfahrzeugen zu allen Tages- und Nachtzeiten. Eine stille Nacht oder ein Sonnenaufgang allein mit dem Chor der Vogelstimmen lässt sich genauso schwer finden wie ein nächtlich sternenklarer Himmel ohne Lichtverschmutzung. Insofern ist die vorliegende Sammlung zugleich ein Dokument früheren Reichtums, der noch gar nicht so weit zurückliegt. Ein Anlass, sich über die Strafe der späten Geburt zu beklagen? Besser: etwas gegen die Verlärmung, die Vergiftung und Industrialisierung unserer Landschaften zu tun."

Dr. E. Bezzel für „Ornithologischer Anzeiger" 2015: „28 ,Hörbilder' ... vermitteln stimmungsvolle Eindrücke von Lebensräumen, denen fast allen Gefahren drohen... . In Rufe und Gesänge von 54 Vogelarten mit weiteren im Hintergrund sowie in Geräusche und Rufe einiger Insekten, Amphibien und Säugetiere kann man sich gewissermaßen in einem szenischen Konzert einhören. Eine kurze Inhaltsangabe zu jeder der 28 Szenen vermittelt ein knapper Text, der auch Sekundenwerte für die Position im Laufwerk des CD-Players angibt... . Trotzdem wird man manche Abschnitte mit „Stimmengewirr" mehrfach abspielen, um alles, was zu hören ist, akustisch zu identifizieren ... . Die Auswahl bietet daher neben einem stimmungsvollen Hörgenuss und einer akustischen Dokumentation von Lebensräumen gute Möglichkeiten für Schulung und Auffrischung, wenn auch manches für den Einsteiger zunächst ein wenig verwirrend klingen mag. Um einige der faszinierenden Hörszenen in Wirklichkeit zu erleben, muss man heute allerdings bereits weit suchen. So erinnert die CD mit ihren nach Aufnahmeort, Datum und Uhrzeit dokumentierten Hörbeispielen auch daran, was uns schon verloren gegangen ist und sensibilisiert die Emotion für Schätze, die zu bewahren sind."

Prof. Dr. Michael Succow in „Naturschutz heute" 2/15: „Wir haben ... Michael Schubert zu danken, dass er in den 1960er Jahren begann, in den alten Kulturlandschaften Nordost-Deutschlands, auch in Polen und im Baltikum, die akustische Vielfalt der ... Vogelwelt aufzunehmen. ... Die akustischen Naturdokumente lassen mit Wehmut den Wandel in der Vogelwelt unserer Kulturlandschaft spüren. Der „stumme Frühling" ist auch bei uns in weiten Teilen einer von naturfeindlicher Agrarindustrie beherrschten Nutzungslandschaft zur traurigen Realität geworden. Diese CD hat zur Erinnerung das Frühlingserwachen unserer Natur wunderbar eingefangen und dürfte auch Laien ansprechen."

Prof. Dr. Jochen Martens in „Vogelwarte" 54/2016: „Wir treffen auf keine herkömmliche CD. ... Die technisch aufwändige Kunstkopfstereophonie zieht alle Geräusche, nahe und ferne, zu wirklichkeitsnahen nahezu räumlichen Eindrücken zusammen. ... Bis weit in den akustischen Hintergrund verlieren sich manche Stimmen. So entstehen bezaubernd klare differenzierte Höreindrücke. Die beigefügte Broschüre gibt Auskunft über die jeweilige Zielart und sekundengenau auch Hinweise darüber, was sonst noch aufgezeichnet ist. Alle Einzelaufnahmen sind meist deutlich über 2 min lang und bieten genug Zeit, sich einzuhören. Die CD gibt fast 90 Arten wieder, davon 57 deutlich und vordergründig. Die meisten Aufnahmen sind beeindruckend: die tiefen Bartkauzrufe in frostklirrender Nacht, die Stimme vom Habichtskauz, die gut unterscheidbaren Trommelwirbel von Dreizehen- und Weißrückenspecht, Balztriller von Gold- und Mornellregenpfeifer, Meerstrandläufer, Regenbrachvogel. Jeweils in ihr akustisches Umfeld eingebettet, sind das Höhepunkte, die sich nicht oft bieten. Wanderlaubsänger, Grünlaubsänger ... vier der nordischen Ammerarten, Strandpieper-, Hakengimpel-, Bergfinken- und Unglückshäher-Gesang sprechen die Singvogelakustiker an. ... Mit dieser CD-3 ist die Serie der Aufnahmen nordischer Vögel von M. Schubert abgeschlossen; es lohnt sich, nicht nur diese zu besitzen, die beiden ersten gehören unbedingt dazu. Insgesamt umfasst das Repertoire nun 141 Arten, eine Tabelle im Booklet gibt detailliert Auskunft, wo ... die Arten zu finden sind. Alle zusammen sind ein Schatz, wirklich hörens- und besitzenswert."

Stimmen nordeuropäischer Vögel 3

Prof. Dr. H.-H. Bergmann in "Der Falke" 63/2015: „...Spezialität sind Naturszenen, in denen die Vogelstimmen in ein akustisches Bild der Landschaft eingebettet und von anderen Gesängen begleitet sind. ....Man muss sich einfach hinsetzen und das Stereo-Erlebnis mit gutem Kopfhörer über sich ergehen lassen. Schon die Liste der Aufnahmeorte und -daten lässt es dem Nordlandfan in den Ohren klingen: Saaremaa, Varanger, Runde, Kirkenes, Norrbotten, Kola-Halbinsel. ... Jede Aufnahme wartet mit einem Reichtum an Stimmen auf, eine wichtige jeweils unverkennbar im Vordergrund. Sensationell sind die Gesänge von Bartkauz und Habichtskauz, bei klirrender Kälte Mitte März in Karelien aufgenommen, aber auch der schwätzende variationsreiche Gesang eines Steinschmätzers... . Selbst für den Nordland-Erfahrenen sind selten zu hörende Stimmen von Hakengimpel, Wanderlaubsänger und Gerfalke im Angebot.. .[Das] .. sollte sich nicht entgehen lassen, wer immer akustisch neugierig ist und ein Herz für den Norden hat."

schreckender Elch

Prof. Dr. H.-H. Bergmann in "Der Falke" 61, 3/2014: "Michael Schubert hat in bewährter Weise Kunstkopf-Stereoaufnahmen von Klangbildern für verschiedene Vogelarten gesammelt. ... Immer dominieren eine oder wenige Vogelarten, es gibt weitere im Hintergrund. Die Stereoaufnahme ermöglicht umso leichter, die Vögel beim Hören auch der Richtung nach zu unterscheiden. Die Zwergschwäne fliegen so nahe über den Zuhörer hinweg, dass er unwillkürlich zur Zimmerdecke schaut. Was Schubert noch dazu einzufangen versteht, ist die Stille. Selbst ferne Vögel heben sich klar heraus, und man nimmt gelegentliches Wassergeräusch und Mückensummen eher als angenehme Begleiterscheinung hin. ... Das Ganze ist eine wunderbare und reichhaltige Sammlung, mit größter Sorgfalt bearbeitet. Wer darin Entdeckungen machen möchte, der findet alle Möglichkeiten dazu. Eigentlich hat man dabei in der Hauptsache einen Impuls: Man möchte da mal mitfahren. Zweitbeste Lösung: selbst hinfahren. Drittbeste Lösung: die CDs intensiv hören und sich Landschaften und Vögel dazu vorstellen."

Wenn ,alles' schläft
Klänge in Dämmerlicht und Finsternis
Naturklänge Nordeuropas - In Schwedens Taiga